Alltagsbegleitung & Betreuung – nach Deinen Bedürfnissen.
Zeit, die Dir gehört.
Ich begegne Menschen an sehr unterschiedlichen Punkten ihres Lebens. Manchmal öffnet sich mir eine Tür mit einem vorsichtigen Lächeln, manchmal mit einem breiten, manchmal mit einem tiefen Seufzer – aber immer mit einem Moment von Wahrheit. In solchen Augenblicken betrete ich nicht nur einen Raum, sondern einen Abschnitt einer Lebensgeschichte, die ich für eine Weile mittragen darf. Ich komme nicht mit dem Anspruch zu meinen Klienten, ihren Alltag zu ordnen oder zurechtzurücken. Ich bewege mich vielmehr wie ein zweiter Schritt neben ihrem: spürbar, aber nicht bestimmend.
Es gibt Tage, an denen selbst die „einfacheren Dinge des Lebens“ – der Weg zum Supermarkt, ein Arztbesuch, der Griff nach einem Lieblingsbuch - zu echten Herausforderungen werden. Für manche sind das keine kleinen Aufgaben, sondern Kraftakte, die täglich Energie kosten. Wenn der Körper nicht mehr so möchte wie früher, können selbst vertraute Handgriffe schwerfallen. In solchen Momenten ist es besonders wertvoll, jemanden an der Seite zu wissen, der nicht nur durch die äußeren Aufgaben begleitet, sondern auch durch das, was zwischen den Zeilen des Alltags liegt. Alltagsbegleitung bedeutet mehr als praktische Unterstützung, sie bedeutet, da zu sein, wenn die Tage schwer werden. Gesehen zu werden mit dem, was gerade ist. Da zu sein, ohne zu drängen. Zu unterstützen, ohne zu überfordern. Ich verstehe meine Rolle nicht als „für jemanden da sein“, sondern als mit jemandem da sein. Das klingt nach einem feinen Unterschied, doch es ist ein großer. Niemand muss geführt, gelenkt oder beeinflusst werden. Jeder Mensch trägt sein eigenes inneres Maß, und ich achte darauf, es nicht zu übertönen. Ich begleite Menschen nicht nur durch den Tag, sondern auch in dem, was ihnen wichtig ist: in dem Tempo, das sie brauchen, bei den Aufgaben, die sie bewältigen möchten, und in Momenten, die sie genießen wollen. Dabei nehme ich mir Zeit, ohne Hektik, ohne Druck. Ich bin einfach da: mit offenem Ohr, ruhiger Präsenz und aufmerksamem Blick für ihre Bedürfnisse. Und wenn es darum geht, wieder kleine Momente der Leichtigkeit im Alltag zu finden, gehe ich diese Schritte gemeinsam mit ihnen. Manchmal sprechen wir viel, manchmal kaum. Ich lerne, auf das zu achten, was zwischen den Sätzen liegt. Auf Pausen, auf Blicke, auf die Art, wie sich jemand an einem Tag bewegt. Diese kleinen Zeichen erzählen oft mehr als Worte.
Ich begleite – nicht, weil jemand unfähig ist, sondern weil wir Menschen sind und Alltag leichter wird, wenn ein zweiter Schritt neben dem eigenen erklingt. Für eine Stunde, für einen Nachmittag, für einen Moment des Durchatmens. Und wenn ich wieder gehe, soll etwas bleiben, das nicht „Hilfe“ heißt, sondern vielmehr: Ich wurde gesehen. Und ich musste für einen Augenblick nicht alles allein tragen.
„Ein Moment der Nähe kann mehr tragen als jede große Tat.“
(Jutta Friederike König)
Meine Begleitung kann umfassen:
• Begleitung zu Terminen, Arztbesuchen oder Besorgungen, um Wege leichter zu gestalten.
• Unterstützung bei Einkäufen, im Haushalt oder beim Kochen, damit der Alltag gut gelingt.
• Spaziergänge, Bewegung, leichte Sportübungen oder Reha-Übungen, um Mobilität zu erhalten und im besten Fall zu fördern.
• Kognitives Training und Gedächtnisübungen, um Konzentration und Erinnerungsvermögen zu erhalten und um zu stärken.
• Unterstützung bei Bürokratie und Schriftverkehr.
• Biografiearbeit, Gespräche über Erinnerungen, Erlebnisse und Erfahrungen, um Lebensgeschichten lebendig zu halten.
• Förderung der Selbstständigkeit, sodass eigene Fähigkeiten genutzt und gestärkt werden können.
• Kreative Aktivitäten wie Singen, Musizieren, Basteln oder Werkeln, um Freude und Lebendigkeit in den Alltag zu bringen.
• Ausflüge oder Besuche von Familie und Freunden, kleine Unternehmungen, die besondere Momente ermöglichen.
• Erfüllung kleiner Wünsche, wie ein Tagesausflug ans Meer oder ein lang gehegtes Vorhaben.
• Hilfe bei digitaler Kommunikation, z. B. Telefonate, Nachrichten etc., um den Kontakt zu Menschen zu halten, die wichtig sind.
• Aufmerksamkeit für emotionale Bedürfnisse: Zuhören, still nebeneinandersitzen oder einfach für einen Moment da sein.
• Gemeinsame kleine Freuden, wie ein Kaffee oder Tee, ein Lieblingsbuch, ein Spiel oder wonach dir gerade ist.